Untere Ölmühle später Massemühle Remstädt

Im Jahr 1795 erwarb die berühmte Gothaer Kaufmannsfamilie Arnoldi die Untere Ölmühle Remstädt, die nach Ableben des Ölmüllermeisters als Massemühle zur Porzellanfabrikation weitergeführt wurde. Im Herbst 1804 wurde die Mühle als Farbwarenfabrik neu ausgerichtet und später das Produktionsprogramm auf das Brennen von Knochenmehl, die Herstellung von Düngemehl und das Brennen von Kacheln für Öfen ausgeweitet. Remstädt stellte somit zu jener Zeit das erste Dorf weit und breit dar, welches ein industrielles Unternehmen beherbergte. Heute ist die Massemühle in Privatbesitz und dient als Wohnhaus.