Schulen in Warza im Wandel der Zeit
Die Schule wurde wahrscheinlich während der Tätigkeit von Myconius, des ersten reformatorischen Pfarrers in Gotha, und unter seinem Einfluß eingerichtet.
In einem Visitationsprotokoll aus dem Jahre 1567 steht:
„Anno 1567 hat die Gemeinde dem Schulmeister
eine Addition gemacht, doch mit dem Beding,
wenn er am Unfleiß und tyrannischem Gemüthe
die eingerichtete Schule verwüsten würde, die
Addition nicht mehr gereicht werden sollte."
Die 1. Lehrstelle in Warza ist aus einer für das Jahr 1567 nachweisbaren Kirchschulstelle hervorgegangen. Die Inhaber der Schulstelle waren zugleich Kirchendiener und Organisten. Sie werden besoldet von den kirchlichen Einkünften.
Herzog Johann Casimir (Reg.-zeit 1586-1633) war unter den thüringischen Fürsten der ausgehenden Renaissance-Zeit zweifellos der be-deutenste. In seiner Regierungszeit erhielt Sachsen-Gotha Coburg eine für die Zeit vorbildliche und moderne Landsverwaltung. 1626 war die in Kraft getretene Kirchen- und Schulordnung „Casimiriana" als Vorbild für alle thüringischen Fürstenstaaten als mustergültig anzusehen.
1640:
Beginn der Regierungszeit von Herzog Ernst dem Frommen. Am 24. 121
Oktober Einzug in Gotha. Die Stadt wird Haupt- und Regierungssitz bis 1918. In den Wirren des Krieges beginnt der Herzog eine enorme Aufbauarbeit: Er hob den Acker- und Bergbau, verbesserte die Kirchen- und Schulverfassung. Jedes Dorf erhielt eine Kirche und Schule. Die Behörden wurden mit gut ausgebildeten Männern besetzt, er gründete Dörfer, vermehrte sein Land durch ansehnliche Erwerbungen (Volkenrode, Coburg, Saalfeld, Henneberg und Altenberg), errichtete eine stehende Militärmacht und verordnete, dass sein Land nicht wieder geteilt werden sollte. Er versuchte immer wieder die Wunden, die der Dreißigjährige Krieg geschlagen hatte, zu heilen und das Wohl seines Volkes zu verbessern.
1640:
Berufung von M. Andreas Reyhers zum Rektor des Gothaer Gymnasi-
ums bis 1673. Beginn der ernestinischen Schulreform.
1642:
Erscheinen des „ Schulmethodus" Ernst des Frommen. Er bedeutete einen
großen Fortschritt in der Geschichte der Schule, weil hier die Macht des Staates pädagogische Forderungen gesetzlich einführt. Daß er aber trotzdem nicht ganz zur Ausführung kam, lag daran, dass es an geeigneten Lehrern fehlte. Das Schulamt versahen in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges Theologie — Kandidaten, die aus irgendeinem Grund kein Pfarramt erhielten, ferner Handwerker, Kriegsschreiber und Hofdiener,
die des Lesens und Schreibens kundig waren. In Warza wird um diese Zeit nachstehender Schuldiener angegeben: 1638 Johann Christoph Fabricius und Nic. Born, vorher Schuldiener in Leina, kam anschließend nach Remstädt. Durch diese Schulreform gingen wichtige Impulse von Gotha für das deutsche Schulwesen aus, das sich hier zu einer für das 17. Jahrh. fast einmaligen Blüte entfaltete.
Es setzte Schulzwang bis zum 12. Lebensjahr durch, (als erster europäischer Staat) und sicherte allen Kindern des Volkes, auch den Mädchen,
eine Elementarbildung zu. Das Gymnasium in Gotha galt in Deutschland als Musterschule. Sein Berater, der bekannte Pädagoge Andreas Reyher, war der wichtigste Berater des Herzoges in Schulfragen. Ernst der Fromme kann als einer der entschiedensten Förderer der deutschen Pädagogik angesehen werden. Dem Lehrer wurden jährlich mindestens 50 Gulden Gehalt gezahlt.
1650:
Beginnen die vom Herzog Ernst dem Frommen eingeleiteten Neuerungen in der Wirtschaft, der Verwaltung und im Schulwesen zu wirken. Die Schulverhältnisse im Herzogtum Gotha sind in dieser Hinsicht ein Vorbild für ganz Deutschland.
Der älteste namentlich genannte Schuldiener zu Warza hieß Sebastian Hild. Im Jahre 1580 erhielt er anstatt der ihm seit 1567 zugebilligten obligatorischen Schulbrote 5 Viertel Korn und statt Feuerwerk (Brennmaterial), 5 Mandel Stroh aus der Gemeindescheuer. Schon im Jahre 1796 gab es in Warza sogenannte Schulgüter. Einige Jahre vorher hatte der Einwohner Georg Heyge 1 Ar steuerbares Land, welches die Gemeinde versteuerte, der Schule vermacht, die außerdem noch 1 Viertel Freiland besaß.
Zur Zeit der gemachten Aufzeichnungen (1796) musste von jedem Haus und von jeder Hofstelle der Schule 1 Brot geliefert werden. Von der Kirche wurden 6 Malter Korn und 3 Schock Schütten Wolfsstroh an die Schule gegeben.
Die Gemeinde brachte für Ihre Schule 2 Klafter Tannenholz im Werte von 5 Meißner Gulden. 15 Groschen und 3 Schock 4 Mdl. Schütten Wolfsstroh auf.
Die Entlohnung der Lehrer mit Naturalien, die etwa 86 Schulbrote und 4 1/2 Schock Garben betrug, wurde bis 1863 beibehalten. Sie wurde dadurch abgelöst, dass man der Schule Land zusprach. Schon im Jahre 1865 besaß die Schule 16 Acker. (Mfl = Meißner Gulden)
Der erste Schulsaal war in dem pfarreigenen Haus in der Kirchstraße untergebracht, und der fiel 1779 den Flammen zum Opfer. Innerhalb von zwei Jahren wurde das Gebäude wieder aufgebaut, und der neue Schulraum 1781 seiner Bestimmung übergeben.
Die Schulwohnung hat 3 Stuben und 4 Kammern. Die Wiederaufbauung der Pfarr- und Schulgebäude und Ausbesserung des Kirchendachs nach dem großen Brand betrug nach der Baurechnung v. 1779-1781: „1892 Mfl., 3 Pfennige, excl. 46 Mfl., 6 Groschen, 8 Pfennige Fuhrlohn, gekostet, wozu die Kirche 1363 Mfl., 3 Groschen, 4 Pfennige oder 1292 Reichsthaler, 18 Groschen und 4 Pfennige freywillig beytragen."
Das Schulgebäude erfüllte seinen Zweck bis 1870 und reichte dann für die Kinder der 383 Einwohner nicht mehr aus.
Außerdem wurden 1851 eine Industrieschule und 1853 eine Fortbildungsschule eingerichtet. Die Einrichtung der Fortbildungsschule hatte Pfarrer Fleischhauer nach einer Gehaltserhöhung übernommen.
Herr Fleischhauer unterrichtete während der Winterzeit in der deutschen Sprache und im Briefschreiben. Im Sommer wurde der Unterricht wegen der Feldarbeit eingestellt. Schon ein Jahr später besuchten etwa 20 Burschen aus der Nachbarschaft diese Schule. Der Unterricht wurde auf die Fächer Rechnen, Geometrie, Zeichnen, Aufsatzunterricht und Geographie erweitert. Aus dieser Fortbildungsschule gingen die späteren Berufsschulen hervor.
Alle Knaben von 14 - 18 Jahren mußten daran teilnehmen. Der Unterricht war von der Kirmes an bis zum April wöchentlich zweimal am Dienstag und Freitag von 7 - 9 Uhr.
Auf Beschluß der Gemeinde wurde der Bau eines neuen Schulsaales festgelegt. Dieser sollte an der Südseite des Friedhofes mit der Front nach der Langensalzaer Straße gebaut werden, wo er noch heute steht. Von den eingereichten Kostenvoranschlägen (2.000 und 1.860 Reichstaler) kamen zwei in die engere Wahl. Nach gründlicher Beratung wurden die Bauarbeiten an den Mindestfordernden vergeben, und am 3. Juli 1870 war dann die Grundsteinlegung. Schon am Ende des Jahres stand das Gebäude. Der innere Ausbau wurde wegen einer gründlichen Austrocknung auf das folgende Jahr verschoben. Endlich fand dann im Juli 1871 die feierliche Einweihung des neuen Schulsaales statt.
Am 01.06.1903 tritt in Deutschland und Oesterreich die einheitliche Rechtschreibung in Kraft.
Mehr als dreißig Jahre später, im Jahre 1906, beschloß die Gemeinde wegen der zu hohen Kinderzahl und eines verbesserten Unterrichtes eine Aufstockung des Gebäudes. Die Bauvorhaben waren am 01.07.1907
beendet und der neugewonnene Schulsaal wurde in einer Feier seiner Bestimmung übergeben.
Unterrichtet wurden die Schulkinder der Klassen 1 - 8 in den zwei großen Schulräumen, also jeweils vier Klassen in einem Raum. Während eine Klasse mündlich unterrichtet wurde, mussten die restlichen drei Klassen schriftliche Arbeiten erledigen. Nach 1945, die Schülerzahlen waren infolge der Kriegsjahre weiterhin gering, wurde ebenfalls in den zwei Klassenräumen unterrichtet. Um eine bessere Ausbildung der Schüler zu fördern wurde der Schichtunterricht eingeführt.
Es wurde vormittags beziehungsweise nachmittags Unterricht durchgeführt. Der Vorteil dieser Maßnahme war die intensivere Arbeit mit den Schülern, allerdings für die Kinder war es doch recht ungewohnt. Nach 1950, die Schülerzahlen stiegen wieder an, kamen weitere Unterrichtsräume dazu, so z.B. der Raum hinter dem heutigen Blumenladen in der Langensalzaer Straße.
Am 01.09.1954, dem sogen. „Weltfriedenstag", pflanzten die Schüler der Schule Warza im Schwimmbad einen Lindenbaum - die Friedenslinde - welcher sich bis heute zu einem stattlichen Baum entwickelt hat.
Seit 1956 wurden die Schüler der Klassen 5-8 in der Bufleber Schule unterrichtet, welche 1960 als „Zentralschule Bufleben" bezeichnet wurde.
Der Transport der Schüler aus den jeweiligen Orten (z.B. Warza, Pfullendorf, Hausen) erfolgte mit Omnibussen.
Ab 1967/68 verblieben nur noch die Klassen 1 und 2 in Warza, dadurch wurde der Mehrstufenunterricht beseitigt. Im Jahr 1967 wurde an der
Schule Warza ein Hort eingerichtet, dessen Leitung Frau Ingrid Hassert übernahm.
Leider überdauerte er nicht einmal das laufende Jahr.
Im September 1969 wurde die Schule in Warza aufgelöst. Es verblieb nur noch eine „ausgelagerte Klasse" von Bufleben hier. Ab 01.09.1972 fuhren die Klassen 1-4 nach Remstädt bis zur Auflösung 1979 in Remstädt. In den Folgejahren stiegen die Schülerzahlen stetig an, wodurch sich deshalb ein Schulneubau erforderlich machte. Warza mit seiner zentralen Lage wurde als Standplatz gewählt.
Am 01.09.1979 war die feierliche Eröffnung der neuen Schule. Erster Schulleiter war Herr Hans Joachim Homann und die 620 Schüler kamen aus den Gemeinden Ballstädt, Bufleben, Hausen, Goldbach, Hochheim, Pfulendorf, Remstädt, Warza und Westhausen. Für die Schüler der Klassen 1-4 wird seitdem der Unterricht an der Schule Goldbach durchgeführt.
Seit 1984 pflegte die Schule Warza partnerschaftliche Beziehungen zu Schülern und Lehrern des polnischen Landkreises Wielun. Ein ehemaliger Schüler von damals, Zbigniew Osenda, ist heute Lehrer an dieser Schule und hat per Email den Kontakt über die Gemeinde im Jahre 2002 wieder aufgefrischt. Seitdem gibt es wieder einen regen und interessanten Austausch der beiden Schulen.
Im Jahre 2008 gab es ein erstes Treffen von Vertretern der Gemeinde Warza in und um Wielun herum.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt laufen die Vorbereitungen zum Freundschaftsvertrag mit dem Landkreis Wielun anlässlich der 900-Jahr-Feier. Am 14.03.1988 bekam die Warzaer Schule den Namen „Stefan Heymann" (1896 — 1967) verliehen, damals ein Akt parteipolitischer Prägung, denn es gab keinerlei Beziehungen des Namens zu unserem Territorium.
Seit dem Jahre 1990 befindet sich die Schule in Trägerschaft des Landkreises. Sie bekam den Name „Nessetalschule". 1991 wurde ihr der Status „Staatliche Regelschule" verliehen.
Die Übergabe einer modernen Freisportanlage erfolgte am 11.09.1999.
Im November 1999 wurde das von der Gemeinde Warza finanzierte Wartehäuschen, für den Schulbusverkehr erforderlich, der Bestimmung übergeben.
Die „Alte Schule" in der Kirchstraße wurde 1983 als Rathaus der Gemeinde umgebaut. Hier befand sich für einige Jahre die Bibliothek. Später war hier der Sitz des Gemeindeverbandes „Mittleres Nessetal".
Seit 2004 befindet sich das Wohnhaus in privatem Besitz, zum heutigen Zeitpunkt steht es leider leer. Machen wir einen Zeitsprung und begeben wir uns fünfzig Jahre zurück in das Jahr 1957. Der damalige Schulleiter, Herr Egon Werner, schildert uns seine Eindrücke von seinem Beginn an der Grundschule Warza. Von 1957-1969 war Herr Werner Schulleiter in Warza. Freundlicherweise stellte er diese Auszüge für die Chronik zur Verfügung:
„Am 20.08.1957 übernahm ich die Grundschule Warza als Schulleiter. Herr Sollmann, der bisherige Schulleiter, übte seine Tätigkeit nur ein Jahr in Warza aus und ließ sich dann in seinen Heimatort Friedrichroda versetzen. Hier trat er später auch seinen Ruhestand an.
Die Schulübergabe durch ihn erfolgte am heutigen Tage. Die in Gotha wohnende Lehrerin Christa Nieke verblieb an der Schule. Zusätzlich trat noch der aus Gotha stammende Lehrer Klaus Schmidt seinen Dienst an. Damit war der Unterricht für die rund 70 Schüler abgesichert.
Die vier Schuljahre telten wir auf drei Klassen auf, woraus schon ersichtlich ist, dass zwei Schuljahre in einer Mehrstufenklasse unterrichtet werden müssen und die beiden anderen Schuljahre in Einzelklassen betreut werden können. Wegen der unterschiedlichen Schülerzahlen in den einzelnen Altersstufen ist eine andere Möglichkeit vorerst nicht gegeben. Mehrstufenunterricht ist wohl etwas umständlicher und schwieriger, aber doch praktikabel. Da war es schon gut, dass die oberen Klassen 5 bis 8 nach Bufleben gehen. Bis 1955 war nämlich noch in allen 8
Klassen in den zwei Unterrichtsräumen der Mehrstufenunterricht üblich. Da mussten dann häufig vier Schuljahre in einer Klasse unterrichtet werden. Wie damals fast überall auf dem Lande gab es keine Wasserleitung und damit auch keine Toiletten mit Wasserspülung. Ein barackenähnlicher Flachbau auf dem Schulhof direkt am Friedhof war dann das häufig besuchte Lokal, wo man nichts bekam, aber dafür etwas los wurde. Das galt für die Kinder ebenso, wie für die Lehrer.
Das Schulgebäude selbst ist im Erdgeschoss ein massiver Backsteinbau, dessen Außenwände rund 5o cm stark sind. Dieser Teil wurde 1870 errichtet und 1871 eingeweiht. Die Zwischenzeit diente der Austrocknung des Gebäudes. Durch die jeweils vier großen Fenster auf der Ostseite und Westseite des Raumes kommt viel Licht in das Klassenzimmer. Die Tafelfront befindet sich auf der Südseite. Dahinter schließt sich ein schmales Lehrerzimmer an. Es ist wirklich nur für 2 bis 4 Lehrer geeignet. Durch die dicken Wände bleiben die Klassenräume im Sommer kühl und halten im Winter länger die Temperatur. Der Bau des oberen Unterrichtsraumes erfolgte erst 1906 und wurde 1907 eingeweiht. Die steigende Schülerzahl erforderte seine Errichtung. Die Außenwände sind wesentlich schwächer als im Erdgeschoss und haben nur auf der Ostseite Fenster.
Dazu kommt noch das Lehrmittelzimmer, das sich direkt hinter dem Raum und über dem Lehrerzimmer befindet. Das Treppenhaus schließt das Schulgebäude im Süden ab. Vom Flur im Obergeschoss führt eine steile und abnehmbare Treppe zu einem großen Boden. Nach der abgeschlossenen Aufstockung 1906 hat das Gebäude jetzt eine Ausdehnung von 8 x 14 m.
Das Wasser musste für die Tafelreinigung, zum Händewaschen und zu anderen Verwendungen von dem ca. 4o m entfernten Brunnen vor dem Gebäude Kull an der Ecke Kirchstraße — Langensalzaer Straße geholt werden. Mit einem nicht gerade leicht zu bedienenden Schwengel wurde dann das Wasser an die Oberfläche gepumpt. Nur die kräftigen Schüler waren in der Lage, den täglichen Bedarf zu beschaffen. Im Schulhaus und den Klassenräumen standen Waschgestelle, deren Schüsseln mehrmals am Tage mit frischen Wasser versehen werden mussten.
Der Schulhof befindet sich zwischen Gasthof, Friedhof, Feuerwehrturm und dem Schulgebäude. Er liegt damit abseits von der Straße und ist
vom Lehrer gut zu überblicken. Damit will ich die Vorstellung der kleinen Schule erst einmal beenden."
Schuleinführungen
In den Jahren 1954 bis 1967 wurden in Warza nachstehend aufgeführte Kinderanzahl eingeschult:
| 1954 | 11 Kinder | 1961 | 20 Kinder |
| 1955 | 16 Kinder | 1962 | 13 Kinder |
| 1956 | 12 Kinder | 1963 | 13 Kinder |
| 1957 | 25 Kinder | 1964 | 13 Kinder |
| 1958 | 16 Kinder | 1965 | 11 Kinder |
| 1959 | 10 Kinder | 1966 | 15 Kinder |
| 1960 | 20 Kinder | 1967 | 14 Kinder |
Die Angaben wurden von Herrn Egon Werner aufgezeichnet.
Das Amt eines Schuldieners bzw. Kantors übten seit Bestehen der Schule in Warza aus:
| Sebastian Hild | 1567 | |
| Johann Christoph Fabricius | 1638 | |
| Nic. Born | 1646 | vorher Schuldiener in Leina kam anschließend nach Remstädt |
| Adam Müller | 1666 | vorher Schuldiener in Brüheim |
| Christoph Röber | 1669 | |
| Justus Heinrich Grafe | 1674 | aus Ibenhain |
| Joh. Georg Schuchardt | 1694 | Schuldiener zu Erbenshausen |
| Johann Christoph Ritter | 1726 | aus Warza (Studiosus) Er wurde mit dem Titel Kantors eingesetzt und alle seine Nachfolger wurden Kantoren genannt. |
| Johann Christoph Ritter | 1754 | Sohn des Vorgenannten |
| Joh. Nic. Keil | 1758 | aus Eschenbergen |
| Joh. Georg Burkhardt | 1768 | Schuldiener zu Burla und dann in Hörselgau |
| Joh. Tobias Hildebrand | 1769 | vorheriger Schuldiener in Treppendorf |
| Kantor Heyge | bis 1860 | dann pensioniert |
| Kantor Bernhardt Hoerning | 1860 | am 22. Mai im Amt eingeführt |
| Kantor Otto Baumbach | 1890 - 1928 | |
| Lehrerin Fräulein Hitsch | 1907 - 1929 | |
| Lehrer Hans Lüth | 1928 - 1945 | |
| Lehrer Udo Purbach | 1930 | |
| Lehrer Grützemöller | 1933 |
Schulleiter bzw. Direktoren nach 1945
| Herr Fritz Merten | 1945 |
| Herr Erich Häber | 1945 |
| Herr Sollmann | 1957 |
| Herr Egon Werner | 1957 |
| Herr Hans-Joachim Homann | 1979 |
| Herr Gerd Schuchardt | 1990 |
| Herr Peter Lange | 2008 |