Kleine und Große Schwemme Warza

Verrohrung der beiden Schwemmen in Warza

 

Warza 1972 — Die beiden Schwemmen waren in einem baulich schlechten Zustand, die Seitenwände drohten einzustürzen. Das Wasser, verunrei­nigt durch Abwasser aus Viehställen und Haushalten stank zum „Him­mel". Der Frischwasserzulauf aus den Quellen im östlichen Gemein­degebiet war durch Meliorationsmaßnahmen ebenfalls rückläufig. Für den Brandschutz hatten die Schwemmen seit dem Bau des Schwimm­bades 1932/33 schon lange ihre Bedeutung verloren, denn Löschen eines Brandes mit diesem „Stinkwasser" wäre sowieso undenkbar gewesen. So entschloss sich die Gemeinde beide Schwemmen sowie den Verbin­dungsgraben zu verrohren.

An den Arbeiten beteiligten sich viele Warzaer Bürger. Die anfallenden Arbeiten wurden im sogenannten NAW (Nationales Aufbauwerk) kos­tenlos von den Bürgern verrichtet, die Technik stellten die ansässigen Betriebe und die Materialkosten übernahm die Gemeinde.

Zum Abschluss der Arbeiten erfolgte das Anlegen von Grünflächen und Gehsteigen, sowie das Pflanzen einiger Bäume auf dem ehemaligen „Schwemmengelände".