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Lauschige Plätze in Ballstädt und seiner Umgebung

Lauschige Plätze in unserem Ort und seiner Umgebung

Kurt Kolbe, Johanna Moldenhauer

 

An der Schönen Aussicht 

Dieser Rastplatz befindet sich unter den alten Linden, welche der ehemaligen Ausflugsgaststätte „Schöne Aussicht“ Schutz und Schatten spendeten. Von hier hat man einen schönen Ausblick über die Streuobstwiese - ihre Bäume erhielten im Winter 2020/2021 im Auftrag der Natura 2000-Station Gotha/Ilmkreis eine umfassende Pflege - zum Inselsberg, auf das Naturschutzgebiet Hainich und den Windpark. Erbaut und finanziert wurde die Schutzhütte durch die Forstbetriebsgemeinschaft, die Jagdgenossenschaft, die Firma Schneegaß-Bonke und die Gemeinde Ballstädt. (Foto Sabine Weyda)

Von der Schönen Aussicht kann man durch das Paradies so bekannte Ziele wie die Fixe Idee, die Weiße Hütte, den Brunnen am roten Hof und die Sieben Gräber erwandern. 

 

Rastplatz am Feldesrain – Weinberg (Querweg)

Die Bank mit Tisch bietet dem Wanderer einen tollen Ausblick zur Bockwindmühle, zum Hainich, zu den Feldern am Vogelsanger und in das Rode. Die dort neu gepflanzte Linde soll der von Sven Eisenhardt erbauten Sitzgruppe (Bank 2018, Tisch 2019) in ein paar Jahren Schatten spenden.

 

Die Seeecke

Eine rustikale Holzbank am Rande des Feuchtbiotops Seeecke lädt den Wanderer zum Verweilen und zum Beobachten der Natur ein. Die Seeecke steht unter Naturschutz und bietet dem Kammmolch, dem Laubfrosch und vielen Libellenarten ein Zuhause. Von der Seeecke aus, an der Wolfsgrube entlang, erreicht man den Blütengrund – das Paradies der Frühblüher, welche jedes Jahr mit bezaubernden Anblicken den Frühling einläuten und begleiten. Das Bild stammt aus dem Frühjahr 2021. Endlich hatte sie wieder etwas Wasser, sodass auch die Froschkonzerte nicht ausblieben. (Anm.d.Red.: siehe Beitrag zur Seeecke)

 

Die Lange Seite

Diese Sitzgruppe an der Langen Seite wurde aus Eichenstämmen durch die Forstbetriebsgemeinschaft Ballstädt finanziert und von Kurt Kolbe 2011 gebaut. Die Sitzgruppe ist ein Rastplatz für fröhliche Wanderer, welche mit einem Blick zu den Drei Gleichen, auf Gotha mit dem Schloss Friedenstein und auf den Thüringer Wald mit dem Inselsberg belohnt werden. 

 

Vor der Langen Seite 

Die Jagdgesellschaft Ballstädt errichtete eine Bank an der Ecke Lange Seite/Wachecke als erste Rastmöglichkeit auf einer Wanderung oder einer Skitour in die Fahner Höhe. Sie bot einen wunderbar unverbauten Blick auf unsere Heimat. Aber sie war mit den Jahren instabil geworden.

 

Seit 11.1.2022 steht an der Wachecke eine wunderschöne neue Bank. Kurt Kolbe hatte die Idee, die erste Vergabelung einer Eiche, die im Ballstädter Wald in einem Sturm umgestürzt war, zu Bau einer Bank zu nutzen. Das tat er dann auch mit viel Phantasie und Einfühlungsvermögen. Mit Maschinen- und Muskelkraft halfen Martin Illhardt, Hartwig Stüber und Hans Breithaupt beim Materialtransport und beim Aufstellen der Bank. Das geschah ehrenamtlich, die Materialkosten trug die FBG Ballstädt. Die Bank wurde weder mit Farbe noch mit anderen Chemikalien konserviert und wird der natürlichen Alterung überlassen. Die verbliebene Rinde wir der Fauna eine gewisse Zeit als Lebensraum dienen. Die Bank ist so gebaut, dass sie auch dann, wenn die Rinde abfällt, keinerlei Stabilitätsverlust erleidet. Vor allem ist sie groß genug, dass eine ganze Familie darauf Platz finden kann. 

Von dieser Bank aus erreicht der Wanderer u.a. über das Schwedenkreuz die Sieben Gräber.

 

An der Tonna

In unmittelbarer Nähe der Windmühle am ehemaligen Wehr, welches die Mittelmühle mit dem Wasser der Tonna versorgte, befindet sich diese Bank, die 2015 dort entstand. Ihr Erbauer ist der Freizeitmüller Harmut Breithaupt, eingraviert ist daher Harmuts Mühlenbank. Das Plätschern der Tonna und seine Lage so ganz versteckt unter den Böschungbäumen machen dieses Flecken zu einem Ort der Ruhe und Erholung. 

 

In der Stubengasse

An historischer Stelle befindet sich der Milchbock, den Kurt Kolbe 2011 mit den originalen Milchkannen – zur Verfügung gestellt von den Anwohnern der Stubengasse -  gebaut und aufgestellt hat. Zuletzt in den 1960er Jahren ist Hartwig Kolbe mit Traktor und Anhängern durch das Dorf gefahren, hat die Milchkannen von den Milchböcken aufgeladen und sie dann zur Verarbeitung der Milch in die Molkerei gefahren. Die leeren Kannen wurden anschließend wieder auf den Böcken abgestellt.

 

Vor dem Neuen Konsum steht ein Tisch mit Bänken, der als Freiluftimbiss und Dorftreff bestens geeignet ist und gut genutzt wird. Nach einer Idee von Tina Schmidt und auf Wunsch des Konsumvorstandes ist der Tisch um den Baum (Säulenkirsche) gebaut worden. Sponsoren waren die Firma Schneegaß-Bonke und die Forstbetriebsgemeinschaft Ballstädt. Von hier aus hat man einen schönen Blick auf das ehemalige Schulhaus, das jetzt den Kindergarten beherbergt, und den Milchbock. 

 

Miehlener Platz

Im Dorfkern am Miehlener Platz befindet sich unter einer alten Trauerweide eine Bank für Schattensuchende und stille Beobachter mitten im Dorf. 

 

Das ehemalige Rittergut 

Nachdem das Grundstück des alten Rittergutes zum Festplatz umgestaltet worden war, errichtete die Gemeinde neben dem Taubenhaus diese Bank um eine Esche mit Blick auf unsere Kirche, das Taubenhaus und den Seerosenteich. (Foto H.D.)

 

An der Waidmühle

Der Waidverein Ballstädt baute nach der Fertigstellung der Waidmühle direkt daneben unter das Dach einer Linde eine lauschige, wunderschöne Sitzecke mit einem Steintisch – ein Platz zum Ausruhen, zum Erzählen und auch zum Fröhlichsein. 

 

Auf dem „Hippelsberg“

Auf der kleinen nahezu dreieckigen Fläche in der Gartenstraße vor Nr. 25a standen einst drei große Fichten. Man empfand, dass sie nicht so recht ins Dorfbild passten, da in unserer Gegend Laubbäume viel typischer sind. Also ließ die damalige Bürgermeisterin diese Fichten fällen und dafür im Rahmen der ABM einen Trompetenbaum pflanzen, Dieter Sänger, Jörg Illhardt (Gemeinde), Heide Steube den Trompetenbaum (Foto: Erika Reisser).

 

Später wurde um den Baum herum eine Bank gebaut. Leider ist sie jetzt reparaturbedürftig geworden. 

 

In der Gartenstraße, Abzweig Krumme Gasse – ein hübscher Blickfang

Heinz Böhns ließ in den 70er Jahren – damals war er Betriebsleiter der Gothaer Ziegelei – mit Traktor und Anhänger und mittels eines T174 (Mobilkran) diesen ausgehöhlten Sandstein dorthin transportieren. Er soll als Tiertränke gedient haben. Es ist allerdings unklar, woher er stammt. Aus Ballstädt aber ist er nicht. Solange Herr Böhns und seine Frau lebten, wurde er regelmäßig bepflanzt und gepflegt. 

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