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Friedrich-Ludwig-Jahn Bad Warza

Vorschaubild Friedrich-Ludwig-Jahn Bad Warza
Vorschaubild Friedrich-Ludwig-Jahn Bad Warza

Das Schwimmbad

 

Der Turnverein und das Schwimmbad in Warza haben eine gemein­same Vergangenheit. Darum bietet es sich für das bessere Verständnis der historischen Zusammenhänge an, bereits im Kapitel Schwimmbad teilweise auf die Geschichte des Turnvereins mit einzugehen.

 

Nur durch gewaltige Anstrengungen finanzieller Art und uneigennüt­zigen Einsatz konnte ein so gewaltiges Projekt wie unser Schwimmbad verwirklicht werden. Warza kann sich glücklich schätzen noch eines der wenigen intakten Freibäder im Kreis Gotha zu haben.

Doch wie kam es dazu?

 

Hier die Geschichte des Schwimmbades „Friedrich Ludwig Jahn".

Im Jahre 1892 fanden sich in Warza Frauen und Männer zusammen, um einen Turnverein zu gründen. Sie gaben ihm den Namen „Gut Hell". In den folgenden Jahren entwickelte er sich zu einem starken Sportverein, welcher sich in einen Männer- und Frauensportverein gliederte. Durch Bilder wird belegt, dass in dieser Zeit in Warza Turnfeste und Umzüge stattfanden, so geschehen 192o und 1921.

In den nächsten Jahren war es Ziel des Vereins, in Warza eine Turnhalle zu bauen. Jahrelang wurde durch die Mitglieder dafür Geld angespart. Groß war jedoch die Enttäuschung, als es dafür keine Baugenehmigung gab. In dieser Zeit machte es die Thüringer Landesbrandkasse allen Ge­meinden zur Pflicht, Feuerlöschteiche anzulegen. Dies wurde erstmals in einer Gemeinderatssitzung im September 1930 erörtert. Es wurde dafür ein Kostenaufwand von 8500 Reichsmark veranschlagt. Es sollte ein Feuerlöschteich mit Holzeinfassung aus Holzbohlen und Faschinen (Astflechtwerk) entstehen.

 

Wer damals auf die Idee kam, den Feuerlöschteich gleichzeitig als Schwimmbad zu nutzen und ihn deshalb in Beton bauen zu lassen, ist leider nicht überliefert. Es ist jedoch stark anzunehmen, dass sich auch Mitglieder des Sportvereins mit daran beteiligten. Sie waren es auch, die das eigentlich für den Bau der Turnhalle vorgesehene Geld in den Schwimmbadbau investierten und den Bau durch freiwillige und ko­stenlose Hilfe unterstützten. Das dies kein einfacher Weg war, belegen einige Eintragungen im Gemeindearchiv.

Im September 1931 zieht das Kreisamt den Zuschuss zum Bau des Feuer-löschteiches zurück. Der Grund war wahrscheinlich die Doppelnutzung. Die Herstellung des Feuerlöschteiches durch freiwilligen Arbeitsdienst lehnt das Kulturamt ab. Daraufhin beschließt die Gemeindevertretung einstimmig, dem Antrag des hiesigen Turnvereins auf Herstellung eines Schwimmbades statt zu geben. Die Gemeinde stellte die alte Wiese am Riedgraben kostenlos zur Verfügung. Für die Ausschachtung der Bau­grube standen nur einfache Werkzeuge, wie Schaufel, Kreuzhacke und drei Kipploren zur Verfügung. Im Mai 1931 begannen die Ausschach­tungen zum Bau unseres Schwimmbades. Der Aushub wurde zur Auffüllung des kieshaltigen Geländes hinter dem Schwimmbad genutzt. 
Später entstanden darauf Gärten und teilweise ist das aufgefüllte Gelän­de heute Standort der Feuerwache der Freiwilligen Feuerwehr Warza.

 

Die Bauleitung übernahm der Turnverein unter Vorsitz von:

Arnold Schuchardt

Adolf Schneegaß

Paul Giese

Ernst Schneegaß

Rudolf Schneegaß I

 

Die ehrenamtliche Bauleitung lag in den Händen von:

Rudolf Schneegaß (Ortsbrandmeister)

Paul Engelhardt

Albert Metz

 

Von Seiten der Gemeinde wurden 4 Arbeitskräfte eingestellt, der Turn­verein stellte 2 Mann ein. Viele Arbeiten wurden im freiwilligen Ar­beitsdienst ausgeführt. Alle ortsansässigen Bürger standen hilfreich zur Seite.

Das Schwimmbecken mit einer Länge von 35 m und einer Breite von 11 m diente gleichzeitig als Feuerlöschbassin. Ein Sprungturm als 
Bal­kenkonstruktion wurde am Beckenrand errichtet.

Auch in der da­maligen, von der Kirche he­rausgegebenen Zeitung „Hei­matglocken" (1932/33) finden wir Aufzeich­nungen über den Schwimmbadbau. 
Der Verfasser der Zeitung war der Warzaer Pfarrer Köllein.

 

Wie er in seinen „Heimatglocken"erwähnte, war es allein durch den Riedbrunnen nicht möglich, das Schwimmbad mit Frischwasser zu ver­sorgen. So wurde im ersten Halbjahr 1933 noch ein Brunnen direkt an der Ostseite des Bades gegraben. Dieser ist 22 m tief und besteht heute noch. Ein weiterer kleiner Brunnen mit dem sogenannten „Pumpenhäuschen" wurde später am nördlichen Rand gegraben. Insgesamt füllten also drei Brunnen das 900 m3 große Bassin.

Noch vor der Übergabe des Bades wurde der offene Warzbach vom Schwimmbad (Ried) bis zur ersten Schwemme verrohrt und als Weg ausgebaut. Nutznießer dieser Baumaßnahmen war u. a. die Feuerwehr. Durch diesen Weg konnte man im Falle eines Brandes schnell zur Orts­mitte bzw. in die westlichen Ortsteile gelangen.

Im Juli des Jahres 1933 wurde das „Friedrich-Ludwig-Jahn-Bad" in Be­trieb genommen. Dem Turnverein wurde gegen Zahlung von 500,00

Mark der Schwimm- und Badebetrieb übertragen. Die Vereinsmitglieder durften das Bad dafür 25 Jahre kostenlos nutzen. Das notwendige Per- 

sonal für den Schwimmbadbetrieb wurde durch den Sportverein ehren­amtlich gestellt. Jährlich gab es große Schwimmbadfeste, deren Erlös immer der Erhaltung des Schwimmbades diente.

Die Eröffnung hat den Wochenberichterstatter des „Gothaischen Tage­blattes" vom 03.07.1933 zu folgender Verlautbarung veranlasst:

„Es braucht ja nicht immer gleich die Riviera zu sein - Warza hat ja nun auch schon sein Schwimmbad z. B. - und es bliebe doch immernoch abzuwarten, wo - in diesen Fällen - die allgemeine Erholung eine durchgreifende wäre - zwischen Genua und Cannes oder jenseits von Remstädt."

Da es in dieser Zeit keine Sommerzeit gab, konnte bei den abendlichen Schwimmfesten viel mehr mit Lampions, Batterielicht und Fackeln gear­beitet werden. Jeder, der dies damals gesehen hat, wird sich noch genau daran erinnern.

Unser erster Bademeister war Johann Todt.

Als Schwimmspartenleiter hatte Sportsfreund Willy Kley an einem Lehrgang als Wasserrettungsobmann teilgenommen und anschließend gute Schwimmer ausgebildet, die die Aufsicht am Becken übernahmen.

 

Die Betonpfeiler für den neuen Zaun wurden von den Sportfreunden hergestellt, ebenso die beiden Pfeiler für den Sprungturm.

Anfang der 5oer Jahre wurde der alte hölzerne Sprungturm durch eine moderne Betonkonstruktion ersetzt. Initiatoren waren Günter Schnei­der, Kurt Darr und Fritz Körner.

1954 erfolgte die Verrohrung des angrenzenden Baches. Hierbei halfen die Kollegen der Gleisbaubrigade, die gerade die Bahnlinie Bufleben - Friedrichswerth neu aufbauten. Die alte Bahnlinie war von der Sowjet­union (Rußland) als Kriegsentschädigung abgebaut worden.

 

Mit dem Neubau der Bahnlinie Bufleben — Friedrichswerth gab es einen großen Aufschwung des Publikumverkehrs aus den Orten des Nesse-tales bis hinauf nach Friedrichswerth und Haina, andererseits kamen Besucher mit dem Fahrrad aus Ballstädt, Eschenbergen, Bufleben usw. Es ging an heißen Sommertagen recht eng im Schwimmbad Warza zu.

Durch Verrohrung des Warzbaches, die damalige Grenze des Bades nach Süden war nur ca. 2 m vom Beckenrand entfernt, konnte eine große Liegewiese geschaffen werden. Im Jahre 1955 wurde das Schwimmbad in die Hoheit der Gemeinde überführt. Der Badebetrieb wurde immer 
aufrechterhalten und viele Bademeister und Schwimmmeister hatten ihren Anteil.

1983 wurde das 5ojährige Bestehen des Schwimmbades mit einem groß­en Umzug und anschließendem Schwimmfest gefeiert.

Seit den achtziger Jahren wurden dann endlich weitere Rekonstrukti­onsmaßnahmen getätigt. Die nicht mehr zeitgemäßen Umkleidekabinen und Toiletten wurden durch einen völlig neuen Umkleide- und Sani-tärtrakt erneuert. Ortsansässige Betriebe wie etwa das Agrochemische Zentrum und die ZBO halfen dabei. Zur Verschönerung der gesamten Anlage wurden die Tannen an der Nordseite gepflanzt sowie Blumen­rabatten angelegt.

 

Auf dem Badgelände wurde 1985 ein 44 m tiefer Brunnen gebohrt, da infolge des Schulneubaus die vorhandenen Brunnen versiegten.

Nach der Wiedervereinigung galten natürlich auch für unser Bad bun­desdeutsche Normen. Somit musste eine Umwälz- und Filteranlage an­geschafft werden, um die geforderte Wasserqualität zu erreichen. Die Filteranlage wurde in Form eines Containers auf dem Fundament des alten abgerissenen Eingangsgebäudes errichtet. Eine Rutsche vom Beckenrand in das mittlere Becken wertete unsere Anlage wesentlich auf.

 

In den folgenden Jahren stellte uns die Erhaltung und Modernisierung immer wieder vor neue Probleme:

1994           Bau eines Kiosk links am Eingangsbereich

1995            Montage von vier neuen Einstiegsleitern

                  Einbau eines Trenngitters zwischen Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken

                  Der Zaun der Ost- und Südseite der Liegewiese wurde versetzt und eine Fichtenhecke gepflanzt. Auf der Liegewiese spenden neu 
                  gesetzte Bäume Schatten.

1996            Das Dach des Umkleide- und Sanitärtraktes wurde neu eingedeckt und eine Solaranlage installiert.
                  Ein neuer Ein-Meter-Turm bringt Spass und Freude.

1998           Die Wasserversorgung musste auf den Brunnen im Wäldchen umgestellt werden. Das Wasser vom Wiesenbrunnen wurde be­anstandet.

2001           Der Förderverein Warzaer Schwimmbad e.V. wurde gegründet. Der Verein ist der Zusammenschluss von Mitgliedern, die sich für den Erhalt
                  und den Ausbau des Warzaer Schwimmbades einsetzen. Hauptzweck des Vereins ist die Förderung des Sports, insbesondere des 
                  Schwimm- und Schulsports.

                  Der Eingangsbereich und der Platz vor dein Kiosk wurden ver­schönert. Ein Lamellenzaun dient als Sichtschutz. Schadhafte Stellen am 
                  Dach machten eine Erneuerung notwendig.

2002           Die Dosieranlage wurde von Handbetrieb auf automatische Do­sierung umgestellt.

2004           Im September bekam das Gelände eine neue Umzäunung.

2005           Ein neuer Treppenaufgang wurde für den 3-Meter-Turm er­richtet. Neue Fenster und Türen wurden mit Mitteln aus dem 
                  Dorferneuerungsprogramm eingebaut. Diese Fördermaßnahme ermöglichte auch im Folgejahr die Erneuerung der Fassade des 
                  Sanitärtraktes und der Umkleidekabinen.

2007           In diesem Jahr wurde der Beachvolleyballplatz angelegt.
2009           Neubau des Innenbereiches der Filteranlage und Generalüberho­lung der Anlage. Dosierung der Duschen ist in Vorbereitung.

 

All dies sind wichtige Forderungen, um den jährlichen Schwimmbadbe­trieb aufrecht zu erhalten. Für die Gemeinde und deren Vertreter ist es Verpflichtung, diese Freizeitstätte mit allen Mitteln zu erhalten. Alle fünf Jahre wurden die Schwimmbadjubiläen mit Festumzug und anschließendem Schwimmbadfest würdig begangen. Viele Bilder in der Chronik der Gemeinde erinnern an diese schöne Tradition.

 

Schwimmbadgeschichte einmal anders - nämlich in Vers und Reim — das konnten die Warzaer 2003 „zu hören bekommen". Herrn Mathias Birnstiel aus Goldbach danken wir für die tolle Ode an das Schwimmbad, die vom Karnevalvertreter Thomas Heyn vom 3-Meter-Turm vorgetra­gen wurde.

 

 

Als Karnevalsvertreter steh ich da, 
denn unser Schwimmbad ist nun 70 Jahr!

 

Was gibt's nicht alles hier auf Erden 
damit die Menschen glücklich werden. 
Sonntags ein schöner Gänsebraten — 
gut gewachsene Frauenwaden — 
einen Sonnenuntergang im Mai — 
ein schönes kühles Bier dabei — 
ein guter Freund im Fall der Not — 
ein Biergarten im Abendrot — 
und noch tausend andere Sachen, 
die den Menschen Freude machen. 
So freut's doch einen jeden Mann, 
wenn er im Sommer baden kann. 
Weil die Sonne hoch am Firmament 
ihm tüchtig auf sein Köpfchen brennt. 
Was ist da besser als ein Bad 
vorausgesetzt, das man eins hat!

 

Am besten ist der Wassersport
hast du ein Bad daheim im Ort.

Dann bist du dort in drei Minuten, 
springst freudig in die kühlen Fluten 
und kannst beim Schwimmen unterdessen, 
den Alltagsfrust total vergessen.

 

Und der Warzsche der denkt froh 
bei uns ist das zum Glück ja so! 
Denn schon genau seit 70 Jahren 
als unsere Opa's Stifter waren 
kann man in Warz' und das ist schön, 
bei schönem Wetter schwimmen gehen. 
Am 1. Mai 1931 
begannen unsr'e Großväter fleißig!

 

Hier mit Stricken und mit Stöcken 
das Bad hier vorne abzustecken. 
Um dann mit Hacke und mit Spaten 
den Dreck auf Karren aufzuladen. 
Eine schwere Arbeit, wie ich meine, 
nur mit Muskelkraft alleine 
solch ein Loch hier auszuheben, 
das kann es nur in Warza geben. 
Bis ninter, das weiß hier ein jeder 
volle 35 Meter 
und bis drei Meter vierzig tief, 
da weißt du was für Schweiß hier lief!!

 

Zum Glück war'n viele Helfer da, 
der Turnverein war dicke da 
den gibt es heut' ach Gott bewahre 
ja auch schon 111 Jahre. 
Der Turnverein steht auf alle Fälle, 
beim Bau an allererster Stelle. 
Arno Schuchardt buddelte hier auf der Wiese, 
auch Adolf Schneegass und Paul Giese, 
auch Ernst Schneegass und nicht zuletzt 
Paul Engelhardt und Albert Metz.

 

Und die Eröffnung war das weiß ich

1933

und seit dem steht hier vorne dran
der Name "Friedrich Ludwig Jahn"


Auch auf den Sprungturm war man stolz 
obwohl der damals nur aus Holz, 
doch stand der auch, auf alle Fälle 
wie heut' der Turm an gleicher Stelle. 
Gesprungen sind die wie heut auch 
manchmal mit Landung auf dem Bauch, 
manchmal mit ganz exaktem Sprung 
Mann, Frau, Kind und Alt & Jung.
 

Anfang der Fünfziger, Ihr werd's wissen 
hat man den Holzturm abgerissen.

und seit dem, na das ist ja klar, 
steht der Betonturm hier vorn da.

 

Damals entstand auch hier vorn diese 
schöne große Liegewiese, 
auf der nun Männer, Kinder, Frauen 
im Sommer in die Sonne schauen 
und beim Lesen und Rätsel raten 
gemütlich in der Sonne braten. 
Ein Anblick, den alle gern sehn 
ein Warzscher, gebräunt und schön.

 

Nur eins gefällt uns nicht so sehr, 
es kommen fast keine Warzschen mehr. 
Ich frag mich, wo die wohl waren 
in den letzten 3, 4 Jahren. 
Die Kinder kommen täglich her, 
nur die Alten, die komm' nicht mehr. 
Es kommt doch hoffentlich nicht in Mode 
und man fährt ins Bad nach Gothe. 
Leute, seit doch nicht doof 
und schleppt das Geld nach Oberhof 
Mit ein paar Freunden, glaub mir das 
hast du in Warz' genauso Spaß!

 

 

Und unser Bad, „Mein Gott", das macht sich. 
Schon 1987 
baute man ,nen neuen Sanitärtrakt an 
und später kam dann, nach der Wende, 
noch neue Technik ohne Ende. 
Alles modern, ganz ohne Frage, 
mit Umwälzpumpe und Filteranlage 
und eine neue Rutsche entstand 
für die Kinder dort am Beckenrand.

 

Hast du mal Hunger oder Durst, 
hast Appetit auf Eis und Wurst,

dann kriegst du was für deinen Bauch, 
denn einen Kiosk hab'n wir auch.

Wir haben auch, s ist wirklich wahr,

warmes Wasser durch Solar.

Damit's Wasser nicht ganz so kalt 
wie in Schönau vor dem Wald!
 

Das Warzsche Bad, man hört es gern 
ist fein, ist sauber und modern. 
Seit uns're Großväter sich getraut 
und unser schönes Bad gebaut, 
seit damals alles angefangen, 
sind 7o Jahre nun vergangen.
 

Seit damals gibt's nun manches Fest, 
weil's sich im Bad schön feiern lässt. 
Denn auch schön feiern ist heut wichtig. 
Ein Warzscher, der feiert tüchtig. 
Da gibt er sich gern mal den Rest, 
beim Kinder- und beim Neptunfest. 
Das Wasser ist noch mal so fein 
beim Abendschwimmen im Lichterschein. 
Bei „Beach-Party" und allerlei, 
der Warzsche, der ist gern dabei.
 

So haben unsere Vorfahren vor nunmehr genau 
70 Jahren 
viel Erde in Warza umgegraben, 
von dem wir alle heut' was haben
 

Wir können stolz sein auf die Alten, 
drum wollen wir das Bad erhalten, 
verschönern und es allzeit pflegen 
und nicht nur der Erbauer wegen. 
Auch uns're Kinder soll'n mal später 
stolz sein auf Opas und auch Väter.
 

Das Bad, ein Schmuckstück hier im Ort 
es lebe noch lange nach uns fort, 
so dass auch noch in 7o Jahren 
Badegäste nach Warza fahren 
und sagen dann noch, „so wie heut", 
die Warzschen, das sind tücht'ge Leut!

 

 

Alle aktuellen Informationen zum Freibad Warza finden sie hier .

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