Rittergut mit Herrenhaus Remstädt
Errichtet wurde das Herrenhaus zusammen mit dem Rittergut auf dem ehemaligen Mühlengelände des Ritters Gerhard von Rymstete. Urkundlich wird dieser Mühlenstandort erstmals 1256 erwähnt und war bis zum Erwerb des Besitzes im Jahre 1700, durch Geheimratsdirektor Freiherr Bachoff von Echt, im Besitz der Familie Böhm. Zum Rittergut gehörten weiterhin die Furthmühle, die Walkmühle sowie die Broihanschenke. Dieser Teil des Dorfes wurde auch gräflicher Teil genannt. 1816 ging das Bachoffsche Rittergut in den Besitz des Geheimrates Dietrich Karl August Stein über und wurde Jahrzente hindurch von der Arnoldischen Zuckerfabrik in Gotha bewirtschaftet. Neben vielen Verpachtungen und noch einem Besitzerwechsel im Jahre 1932, an Otto Steinbrück aus Westhausen, fiel es 1945 unter das Gesetz der Bodenreform. Vom ehemaligen Rittergut ist bis heute nur noch das Herrenhaus erhalten geblieben und dient als Wohnstätte für mehrere Familien.







